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Mein Sohn Frederick und ich unternahmen am Ende des heißen
Jahrhundertsommers 2003 eine Gepäckwanderfahrt auf der Loire.
Ich haben den Fluss im Mai 2001 schon einmal
befahren. Damals herrschte starkes Hochwasser und wir haben in zwei Tagen
die Strecke von Nevers bis Cosne sur Loire geschafft. Ich habe mir
damals einen alten Traum erfüllt, besser den Beginn eines alten
Traums:

Schon in den 1980er Jahren schwärmte ich davon, diesen weitgehend
naturbelassenen Strom durchgehend zu befahren.
2001 konnte ich also die ersten 80 km von der ca. 700 km langen Strecke
paddeln. Die Loire war für mich damals so beeindruckend, dass ich
beschloss, diese Tour fortzusetzen.
Im August 2003 war es dann endlich wieder soweit: Der zweite Teil der
Reise konnte beginnen.
Die zweite Tour startete in Digoin und endete in Nevers.

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Es war eine sehr schöne, aber auch eine sehr anstrengende Reise, die durch die niedrigen Wasserstände
des Spätsommers gekennzeichnet war.
Wir trafen während der 110 km, die wir der Loire abgerungen haben, auf
dem Fluss keine Menschenseele. Wir waren mitten in Frankreich
und hatten doch diesen riesigen Fluss für uns ganz alleine.

Eisvögel, Reiher und Kiebitzschwärme waren unsere ständigen Begleiter,
im Fluss lagen tote Baumstämme und wenn man nicht aufpasste, lief man
plötzlich auf einer Kiesbank auf.
Wir zelteten am Lagerfeuer auf Kiesbänken am Ufer oder auf Inseln
mitten im Fluss.
Ich habe diese Seiten bewusst sehr persönlich gehalten,
vielleicht bieten Sie aber auch Besuchern, die uns nicht kennen ein paar
Informationen. Mich würde es freuen.

Übrigens: Frederick hat sich großartig geschlagen. Ich hätte keinen
besseren Partner finden können!
Jump in and have fun!
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